Bekannte Ascanen
Ascanen & Rheinfelser

Bischof Friedhelm Hofmann - Ascania
Bischof von Würzburg.
Heinrich Lübke - Ascania
Deutscher Politiker (Zentrum, später CDU). Er war von 1953 bis 1959 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und von 1959 bis 1969 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Gerhard Ackermans - Ascania
Ackermans Unternehmensbeteiligungen GmbH & Co. KG
Gründer und langjähriger Besitzer der Warenhauskette "Allkauf". Außerdem Gründer von Eureka TV, aus der später ProSieben hervorging.
Paul Mikat - Ascania
Emerierter Professor für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Kirchenrecht, Politiker (CDU) und von 1962 bis 1966 Kultusminister von Nordrhein-Westfalen. In diese Zeit fielen Maßnahmen, dem Lehrermangel abzuhelfen, indem neue Lehrer mit Kurzausbildung in den Staatsdienst kamen, die nicht den klassischen Werdegang über Studium, erstes und zweites Staatsexamen hinter sich hatten. Diese Lehrer wurden umgangssprachlich „Mikätzchen“ genannt. Durch die Vielzahl der Erlasse und Verfügungen benannte man nach ihm scherzhaft eine Zeiteinheit, die den mittleren Abstand zwischen zwei Erlassen umfasst. Von 1969 bis 1987 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Mikat hatte außerdem eine Reihe weiterer Ämter inne: Er wurde 1987 zum Vorsitzenden der Kommission Montanregionen und 1998 zum Vorsitzenden der Energiekommission der Bundesregierung ernannt. Unter seiner Leitung erarbeitete die sogenannte „Mikat-Kommission“ ab 1989 eine Perspektive für die deutsche Steinkohleförderung nach dem Auslaufen des Jahrhundertvertrags.[1] Er war ferner Vorsitzender des Gründungsausschusses der Juristischen Fakultät der Universität Düsseldorf und des Gründungsausschusses der Universität Bielefeld sowie Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, deren Präsident er von 1998 bis 2001 war. Mikat war auch korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von 1967 bis 2007 war er Präsident der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft. Er war seit 1983 Mitglied des Vorstandes der Peter Klöckner-Stiftung und seit 1984 Mitglied des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1966 war Paul Mikat der Laudator für den katholischen Kurienkardinal Augustinus Kardinal Bea (1881–1968) und den niederländischen reformierten Theologen Willem Adolf Visser 't Hooft (1900–1985).
Adolf Flecken - Rheinfels
Dr. jur. utr. Adolf Flecken war ein deutscher Politiker (Zentrum, CDU). Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitbegründer der CDU in Nordrhein-Westfalen und wurde Mitglied des Landtages. Von September 1950 bis Mai 1952 amtierte er als Innen- und von Januar 1952 bis Februar 1956 als Finanzminister in Nordrhein-Westfalen unter Ministerpräsident Karl Arnold.
Bischof Joseph Ferche - Ascania
Weihbischof 1940 in Breslau und 1947 in Köln.
Burkhard Ritz - Ascania
Dr. agr. Burkhard Ritz ist ein deutscher Landwirt und Politiker (CDU). 1965 wurde er über ein Direktmandat in den Deutschen Bundestag gewählt. Von 1972 bis 1980 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 1979/1980 fungierte er als Präsident der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. Kurz vor seiner Ernennung zum niedersächsischen Finanzminister legte er am 2. Dezember 1980 sein Bundestagsmandat nieder. Im Zuge einer Kabinettsumbildung wechselte er am 9. Juli 1986 an die Spitze des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Von 1982 bis 1994 war er Mitglied des Niedersächsischen Landtages.
Bischof Hermann Jakob Dingelstadt - Ascania
Dr. h.c. Hermann Jakob Dingelstadt war ein römisch-katholischer Theologe, Ehrenbürger der Gemeinde Vechta, der sich im Großherzogtum Oldenburg gegen den preußischen Kulturkampf wendete. Von 1889 bis 1911 war er Bischof von Münster.
Reinhard Hauschild - Ascania
Reinhard Hauschild wurde 1921 in Koblenz geboren und besuchte dort auch ein humanistisches Gymnasium und war im Arbeitsdienst tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg beendete er den Kriegsdienst als Oberleutnant der Reserve. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft wurde er Journalist bei der Frankfurter Zeitung und beim Hessischen Rundfunk. In dieser Zeit entstand auch sein wohl berühmtester Roman plus minus null?, der 1952 herauskam und später unter dem Titel Flammendes Haff weltberühmt wurde. 1955 trat er in die Bundeswehr ein und war zudem zeitweise Rundfunknachrichtenredakteur beim SR, anschließend Chefredakteur und Programmchef und schließlich Kommandeur des Rundfunkbataillons Andernach. Von 1974 bis 1980 war er Kommandeur der Schule für Psychologische Verteidigung und von 1984 bis 1990 Präsident des Wirtschaftspolitischen VCC-Clubs in Bonn. Reinhard Hauschild war zudem langjähriges Mitglied des FDA (Freier Deutscher Autorenverband) Nordrhein-Westfalen und auch lange Jahre dessen Landesvorsitzender. Später wurde er dessen geschäftsführender Vizepräsident und als besondere Ehrung nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Mitarbeit zum Ehrenpräsidenten ernannt. Neben seinen Romanen war er auch Herausgeber einiger Sachbücher über den Zweiten Weltkrieg, Herausgeber des Jahrbuches der Bundeswehr 1958 und Herausgeber der Jahresbücher des Heeres 1967-1979. Zu seinen amüsanten Veröffentlichungen gehören die beiden Sprüchesammlungen der Bundeswehr Ich glaub’ mich knutscht ein Elch von 1980 und dessen Nachfolger von 1983 Ich glaub’ mich tritt ein Pferd, die beide vielfach wiederaufgelegt wurden. Zuletzt wohnte er in Bonn, wo er 1985 eine FDA-Werkstatt gründete, an deren Sitzungen er noch bis ins hohe Alter teilnahm. Er starb im Jahr 2005.
Christian Josef Labonte - Ascania Weinbauexperte, hessischer CDU-Politikerund ehemaliger Abgeordneter des hessischen Landtags. 1922 bis 1924 studierte er Landwirtschaft in Bonn-Poppelsdorf. Von 1924 bis 1967 war er Betriebsleiter auf Schloss Johannisberg im Rheingau. Neben der Arbeit im Weingut war er auch in den Verbänden aktiv. So war er Gründer der Arbeitsgemeinschaft der Rheingauer Weingutsverwalter und nach dem Krieg Mitbegründer des Rheingauer sowie des Deutschen Weinbauverbandes. Er war langjähriges Mitglied des Weinbauausschusses der Land- und Forstwirtschaftskammer. Von 1954 bis 1958 war er Mitglied des Hessischen Landtags. Bereits 1953 und 1964 hatte er das Bundesverdienstkreuz am Bande und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten. Im Jahr 1979 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Geisenheim ernannt.
Maximilian Steiner - Ascania Professor an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn. 1948 wurde Maximilian Steiner aus München auf ein neu eingerichtetes Extraordinariat im Botanischen Institut berufen. Er ist der Begründer des Instituts für Pharmazeutische Biologie in Bonn. Am 29. April 2004 wäre der in Wien geborene Maximilian Steiner 100 Jahre alt geworden. Die Universität Bonn ehrte ihn mit der Benennung des "Maximilian-Steiner-Kurssaals".